25.000 Häftlinge auf freiem Fuß

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In Myanmar kommen knapp 25.000 Häftlinge frei. Wie das Präsidialamt am Freitag mitteilte, geschieht dies anlässlich des heimischen Neujahrsfestes.

Das südostasiatische Land, das früher als Burma bekannt war, gewährt zu diesem Anlass immer wieder Amnestien. Eine Massen-Begnadigungen in diesem Umfang ist aber eher selten. Die Behörden wiesen Vermutungen zurück, dass der Schritt mit der Coronavirus-Pandemie zusammenhänge. Das Nachbarland Chinas hat 85 Virus-Infektionen und vier Todesfälle gemeldet. Ob unter den freigelassenen Häftlingen auch politische Gefangene sind, blieb unklar. Offiziell gibt es in Myanmar keine politischen Häftlinge, Menschenrechtlern zufolge sind es Dutzende.

(Reuters)