Airline-Chef verliert wegen Motorradschmuggel den Job

Airline-Chef verliert wegen Motorradschmuggel den Job
Photo by Austin Neill on Unsplash

Der Chef der nationalen indonesischen Fluggesellschaft Garuda wird wegen Vorwürfen entlassen, er habe ein Motorrad ins Land geschmuggelt.

Garudas Geschäftsführer Ari Askhara wurde beschuldigt, die Einfuhr einer Harley Davidson und zweier Falträder nicht deklariert zu haben.

Der Finanzminister des Landes sagte, Askhara habe Zollgebühren von bis zu 107.000 US-Dollar vermieden.

Es ist ein neuer Schlag für die Firma, die sich erst unlängst Fragen über ihre Finanzen gefallen lassen musste.

Von Frankreich nach Indonesien geschmuggelt

Staatsunternehmensminister Erick Thohir erklärte auf einer Pressekonferenz, die Gegenstände seien aus Frankreich nach Indonesien gebracht worden.

“Dieser Prozess wurde vollständig in einem staatlichen Unternehmen durchgeführt, nicht nur von einer Einzelperson”, fügte der Minister hinzu.

Er sagte auch, dass die Zahlung für das Motorrad durch einen Garuda-Finanzmanager in Amsterdam geleistet wurde.

Erst im Juni dieses Jahres wurde die Fluggesellschaft vom Financial Watchdog des Landes angewiesen, ihre Finanzergebnisse für 2018 aufgrund von Buchungsfehlern anzupassen.


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