Angela Merkel will klimafreundlichen Neustart nach Corona-Krise

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Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich für einen klimafreundlichen Neustart der Wirtschaft nach der Corona-Krise stark – Pariser Abkommen im Fokus.

„Es wird jetzt eine schwierige Verteilungsdiskussion geben“, sagte sie am Dienstag beim „Petersberger Klimadialog“ mit Blick auf die Folgen der Krise für die Etats der Staaten. „Umso wichtiger wird es sein, wenn wir Konjunkturprogramme auflegen immer den Klimaschutz ganz fest im Blick zu haben.“

Es müsse in zukunftsfähige Technologien wie erneuerbare Energien investiert werden. „Deshalb brauchen wir einen Finanzmarkt, der günstiges Kapital für klimafreundliche Investitionen bereitstellt.“

Merkel steht hinter EU

Merkel stellte sich zudem hinter das Ziel der EU-Kommission, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 um bis zu 55 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken. Bisher sind nur 40 Prozent vorgesehen.

Der Klimaschutz bleibe aber international weiter eine zentrale Herausforderung: „Deshalb ist es weiter unsere Aufgabe, das Klimaabkommen von Paris umzusetzen.“ Die Beiträge der einzelnen Länder zum Klimaschutz müssten so weiter erhöht werden.

(Reuters)