Anschlag in Hanau: Kein rechtsextremer Anschlag

Anschlag in Hanau: Kein rechtsextremer Anschlag
Bild von fsHH auf Pixabay

Die Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) stufen den Anschlag in Hanau nach einem Medienbericht nicht als Tat eines Rechtsextremisten ein.

Am späten Abend des 19. Februars war Tobias R. durch das hessische Hanau gezogen und er hat dort neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Später wurde der 43-Jährige und seine Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden.

Im Internet hatte R. wirre Gedanken und abstruse Verschwörungstheorien sowie rassistische Ansichten verbreitet.

Generalbundesanwalt Peter Frank hatte die Ermittlungen noch in der Nacht übernommen. Von Anfang an hatte es geheißen, es gebe “gravierende Indizien für einen rassistischen Hintergrund der Tat”.

Rassismus nicht der dominierende Aspekt

Das BKA ist von der Bundesanwaltschaft mit den weiteren Ermittlungen beauftragt. Den Medien zufolge soll die Einschätzung zu R. in einen Abschlussbericht einfließen, an dem derzeit gearbeitet werde.

Nach Auffassung der Ermittler sei Rassismus nicht der dominierende Aspekt in R.’s Weltanschauung gewesen, hieß es. Dieser habe sich vor allem in Verschwörungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und habe an Paranoia gelitten.


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