Armin Laschet: Deutsche Länder müssen sich auf neue Corona-Wellen vorbereiten

Armin Laschet: Deutsche Länder müssen sich auf neue Corona-Wellen vorbereiten
Bild von fernando zhiminaicela auf Pixabay

Es werden weitere Corona-Wellen kommen – auch nach Deutschland. Diese Prognose stellt der nordrhein-westfälische Ministerpräsident.

Die Bundesländer müssen sich dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zufolge auf neue Corona-Wellen vorbereiten. Die Länder müssten sich im Falle einer neuen Situation im Oktober, November oder Dezember abstimmen, um gezielter agieren zu können, sagt Laschet.

Die Außengrenzen Deutschlands müssten etwa offen bleiben. Pauschale Abriegelungen solle es möglichst nicht geben. Deutschland werde mit der Pandemie leben müssen, bis ein Impfstoff oder ein Medikament gefunden sei.

Kurzarbeit sinkt

Im Mai waren rund 20 Prozent der Beschäftigten in Deutschland in Kurzarbeit, wie das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) mitteilt. Im Durchschnitt fielen bei den Betroffenen 58 Prozent der Arbeitszeit aus und bei knapp der Hälfte der Kurzarbeiter stockte der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf.

Laut Befragungen waren Männer (22 Prozent) häufiger von Kurzarbeit betroffen als Frauen (19 Prozent). Der Arbeitsausfall war dagegen bei den betroffenen Frauen mit 62 Prozent der Arbeitszeit höher als bei den Männern mit 55 Prozent. 24 Prozent der Kurzarbeiter hatten einen Arbeitsausfall von 100 Prozent (“Kurzarbeit Null”). Auch bei ihnen stockte bei fast jedem zweiten Betroffenen der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf.

(Reuters)


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