Aufgedeckt: Korruption bei UN-Flüchtlingshilfe

Aufgedeckt: Korruption bei UN-Flüchtlingshilfe
Photo by pixpoetry on Unsplash

Diese Nachrichten sorgen für Empörung: Im Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen dürfte es ganz schön korrupt zugehen. Das berichten zumindest Betroffene.

Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen UNHCR dürften sich der Korruption strafbar gemacht haben. Betroffene berichten davon, dass Mitarbeiter für Geld Flüchtlingen eine Umsiedlung nach Europa angeboten haben.

2500 Euro für Umsiedlung

Konkret soll das so abgelaufen sein: Für einen “Beitrag” von 2500 US-Dollar würden UN-Mitarbeiter für afrikanische Bürger einen Platz auf den begehrten Listen für das sogenannte “Resettlement”-Programm organisieren.

Bei dem Programm werden Umsiedlungen von Flüchtlingen, die etwa durch Krankheiten oder ähnlichem gefährdet sind, in sichere westliche Länder, darunter Deutschland, vorgenommen. Die Plätze sind jedoch stark limitiert – etwa 50.000 Menschen können jährlich “umgesiedelt” werden.

Welche Konsequenzen die aufgedeckten Missstände haben, ist noch nicht bekannt. Betroffene berichten jedenfalls, dass diese Vorgehensweise seit Jahren praktiziert wird. Zum Teil sollen auch Personen, die bereits bezahlt haben, leer ausgegangen sein.


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