Bargeld, Einkaufswagen & Co.: So kann man das Coronavirus bekommen

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Viele Forscher beschäftigen sich derzeit mit der Frage, wie man sich das Coronavirus holen kann – etwa über Schmier,- oder Tröpfcheninfektion.

Zunächst einmal zur Erklärung: Eine Schmierinfektion findet statt, wenn man sich mit einer Krankheit infiziert, nachdem man Gegenstände oder Oberflächen berührt hat, die zuvor infiziert wurden, und anschließend mit den eigenen Schleimhäuten in Berührung kommt. Deshalb ist bei Schmierinfektionen das regelmäßige Händewaschen und das Vermeiden von Kontakt mit Augen, Mund und Nase besonders wichtig.

Bei einer Tröpfcheninfektion steckt man sich an, wenn man von einer kranken Person etwa angehustet oder angeniest wird. Dann gelangen infizierte „Tröpfchen“, also Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Schleim, in den eigenen Organismus.

So funktioniert Corona-Ansteckung

Beim Coronavirus sind sich Forscher derzeit noch uneins, was vor allem an dem Mangel an großen Datenmengen liegt. Momentan liegen lediglich Daten aus China und von verwandten Viruserkrankungen vor. Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass das neuartige Coronavirus Covid-19 eher eine Tröpfchen,- als eine Schmierinfektion ist.

Bedeutet: Wer in der Öffentlichkeit niesen oder husten muss, der sollte dies unbedingt in den eigenen Ellenbogen tun. Es gibt auch Berichte über eine Schmierinfektion mit dem Coronavirus – deshalb gibt es auch immer wieder Aufrufe zum gründlichen Händewaschen. Grundsätzlich können Viren auch auf Oberflächen überleben, werden dort jedoch schneller abgetötet.

Bargeld, Einkaufswagen & Co.

Großer Streitpunkt unter Forschern ist auch die Verbreitung des Coronavirus über Bargeld. Aus China sind Fotos aufgetaucht, auf denen Behörden riesige Mengen Bargeld vorsorglich desinfizieren. Was man weiß: Grippeviren können auf Geldscheinen bis zu 17 Tage lang überlebt. Grundsätzlich sollte man sich also nach Kontakt mit Bargeld nicht direkt ins Gesicht fassen.

Auf anderen Alltagsgegenständen wie Einkaufswagen, Treppengeländern oder Liftknöpfen kann das Coronavirus grundsätzlich eben auch überleben. Dort passiert allerdings die Ausdünnung des Virus schnell – vorsichtig sollte man dennoch sein. Bis genaue Warnungen ausgesprochen werden können, dauert es wohl noch einige Wochen oder Monate – dann gibt es größere Datenmengen zur Analyse.