„Kein Versehen“: Amokfahrer von Volksmarsen wollte töten

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Die Ermittlungen nach der Amokfahrt in der deutschen Stadt Volksmarsen laufen auf Hochtouren – ein Unfall wird mittlerweile jedoch ausgeschlossen.

Über 60 Personen wurden nach letztem Stand bei der Amokfahrt in der deutschen Stadt Volksmarsen verletzt. Unter den Opfern befinden sich auch 20 Kinder, einige trugen schwere Verletzungen davon. Die Polizei ermittelt nach wie vor, ein Motiv ist noch nicht bekannt.

Fest steht jedenfalls: Bei der Amokfahrt handelt es sich weder um ein technisches Gebrechen, noch um ein menschliches Versagen – ein Unfall kann also ausgeschlossen werden.

„Bewusst in Tötungsabsicht“

Die Generalstaatsanwalt gab sich auch am Dienstag noch bedeckt, ließ jedoch verlautbaren, dass der 29-jährige Täter „bewusst in Tötungsabsicht“ gehandelt habe. Der deutsche Staatsbürger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.

Ein Motiv konnte laut Polizeisprechern bislang nicht ermittel werden. Der Verdächtige sei nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Ein Alkoholtest war negativ, auf das Ergebnis des Drogentests warten die Behörden noch.