Brexit: Boris Johnson dürfte Gehaltsuntergrenze für Einwanderer kippen

Brexit: Boris Johnson dürfte Gehaltsuntergrenze für Einwanderer kippen
Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Umstrittene Gehaltsuntergrenze für Fachkräfte wird voraussichtlich durch ein Punktesystem ersetzt werden – Australien dient als Vorbild.

Boris Johnsons neues Einwanderungsregime nach dem Brexit dürfte das Ende der umstrittenen Gehaltsuntergrenze von 30.000 Pfund (~35.500 €) für Facharbeiter bedeuten.

Das Independent Migration Advisory Committee (MAC) wird voraussichtlich in Kürze darüber berichten, ob die Schwelle beibehalten werden soll.

Punktesystem wie in Australien

Die Downing Street wird dann weitere Einzelheiten eines auf Punkten basierenden Systems im australischen Stil darlegen, dessen Gehalt voraussichtlich nur ein Element bildet.

Regierungsquellen sagten, es wäre mehr “nuanciert” als eine pauschale Gehaltsuntergrenze. Das Limit von 30.000 Pfund gilt derzeit für Personen, die ein Tier-2-Visum beantragen – der wichtigste Einreiseweg für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern in den britischen Arbeitsmarkt.

Für jüngere Arbeitnehmer gilt eine Untergrenze von 20.800 GBP.
Dies ist der jüngste Beweis dafür, dass Johnson ein liberaleres Migrationssystem als sein Vorgänger anstrebt.


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