Brexit-Deal: EU könnte Zugang Londons zu seinen Märkten blockieren

Brexit-Deal: EU könnte Zugang Londons zu seinen Märkten blockieren
Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković deutete an, für gleiche Wettbewerbsbedingungen zu sorgen und drohte damit indirekt Großbritannien.

Die EU wird unverschämt „politisch“ sein und den Zugang der Stadt London zu europäischen Märkten blockieren, wenn Boris Johnson versucht, das Vereinigte Königreich von seinen Gesetzen auszunehmen.

Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenković, dessen Land die Präsidentschaft der EU übernimmt, machte diese Absichten des Blocks klar.

Abweichungen von Regeln entscheidend

Plenković sagte, man werde sich genau überlegen, ob man der britischen Hauptstadt London auch künftig die Betreuung von EU-Kunden, besonders am Finanzsektor, genehmigen werde. Sollte das nicht der Fall sein, wäre das ein heftiger Schlag für die britische Wirtschaft.

Ein Hauptproblem bei den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen betrifft das Ausmaß, in dem die britische Regierung von den Blockregeln in verschiedenen Wirtschaftssektoren abweichen möchte.

“Wir müssen ein gutes Gleichgewicht zwischen Divergenz und der Nähe zum Binnenmarkt finden”, sagte auch EU-Chefin Ursula von der Leyen. „Es gibt einen Unterschied darin, ein Mitgliedstaat zu sein und nicht.“


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