Brexit: Macron will schärfere Verhandlungsposition der EU

Brexit: Macron will schärfere Verhandlungsposition der EU
Photo by ev on Unsplash

Die französische Regierung wünscht sich ein stärkeres Engagement des Vereinigten Königreichs in Bezug auf gleiche Wettbewerbsbedingungen mit der EU.

Emmanuel Macron bemüht sich in letzter Instanz um eine härtere Verhandlungsposition der EU mit Großbritannien in Bezug auf die Beziehungen nach dem Brexit.

Andere Mitgliedstaaten befürchten, dass die Forderungen Macrons die Gespräche vor ihrem Beginn in die Luft jagen könnten.

Mehr Verpflichtungen für Briten

Der Abschluss einer internen Entscheidung über Brüssels Forderungen nach gleichen Wettbewerbsbedingungen hat sich verzögert, da die französische Regierung weiterhin darauf drängt, dass die Briten im Gegenzug zur Aufrechterhaltung des Freihandels strengere Verpflichtungen zur Rechtsangleichung eingehen.

Boris Johnson hat in den letzten Tagen deutlich gemacht, dass er die Idee ablehnt, dass Großbritannien nach der Übergangszeit die EU-Vorschriften überschatten wird, da er keinen „reibungslosen“ Handel an den Grenzen anstrebt.

Frankreich war eines unter den 27 Mitgliedstaaten, das forderte, dass „ehrgeizigere“ Verpflichtungen eine Bedingung für die britische Regierung in einem zukünftigen Vertrag sein sollten.


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