CDU-Vorsitz: Zwei neue Kandidaten, Favorit tritt nicht an

CDU-Vorsitz: Zwei neue Kandidaten, Favorit tritt nicht an
Bild von analogicus auf Pixabay

Vor der Wahl zum neuen CDU-Vorsitzenden werden noch einige Wochen vergehen. Zwei weitere Kandidaten stehen nun aber bereits fest, ein dritter sagt ab.

Norbert Röttgen war der erste, der seine Kandidatur für den Vorsitz der CDU bekanntgab. Der ehemalige Umweltminister aus dem Kabinett von Noch-Kanzlerin Angela Merkel betonte in einer Pressekonferenz jetzt zudem, dass er sich eine Frau in seinem Team im Kampf um den Parteivorsitz wünscht.

Nachdem Röttgen den ersten Schritt tätigte, gab auch Friedrich Merz seine Kandidatur bekannt. Merz war schon bei der letzten Wahl angetreten, unterlag damals aber Annegret Kramp-Karrenbauer, nach deren Rücktritt nun also erneut gewählt wird.

Jens Spahn zieht zurück

Macht erst einmal zwei Kandidaten. Weil das für einen so wichtigen Posten wie den Vorsitz der CDU aber natürlich eine sehr kleine Zahl wäre, ließ sich ein weiterer großer Name der konservativen Partei nicht lange bitten. Armin Laschet wird ebenfalls für den Parteivorsitz kandidieren – das steht seit gestern ebenfalls fest.

Laschet ist derzeit Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und kritisierte in einer ersten Stellungnahme seine Gegner. Er selbst wäre dazu bereit gewesen, eine “Teamlösung” zu finden – also ein Kandidat, der die Partei vereinen soll.

Ein möglicher Konkurrent Laschets will sich ihm hingegen anschließen: Jens Spahn. Der derzeitige Gesundheitsminister wird auf eine eigene Kandidatur verzichten, was viele Anhänger überrascht, wurden ihm doch durchaus gute Chancen auf einen Wahlsieg eingeräumt. Er wird im Team von Armin Laschet mithelfen und als sein Stellvertreter antreten.


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