Cornakrise: Rote Zahlen bei H&M

Cornakrise: Rote Zahlen bei H&M
Photo by 🇨🇭 Claudio Schwarz | @purzlbaum on Unsplash

Für den weltweit zweitgrößten Modekonzern H&M hat die Corona-Krise dramatische Folgen.

Die Schweden haben im zweiten Quartal bei einem Umsatzeinbruch von rund 50 Prozent einen Verlust vor Steuern von 6,48 Milliarden Kronen (rund 869 Millionen Euro) geschrieben, wie H&M am Freitag mitteilte. Vor Jahresfrist stand noch ein Gewinn von 5,93 Milliarden Kronen in den Büchern.

H&M hatte – wie auch andere Einzelhändler – wegen der Auflagen der Behörden zur Eindämmung der Corona-Pandemie zahlreiche Filialen vorübergehend schließen müssen. Mitte April waren rund 80 Prozent der Geschäfte betroffen, aktuell sind es nur noch sieben Prozent. Im Juni konnte H&M den Abwärtstrend beim Umsatz deshalb bremsen – von Monatsbeginn bis zum 24. Juni lag der Rückgang bei 25 Prozent. H&M verfüge zudem über ausreichend Liquidität.

Viele Modehändler sitzen angesichts der Filialschließungen auf gefüllten Lagern, die Frühjahrsmode konnte in erster Linie nur über Online-Shops abgesetzt werden. H&M erwartet nun weitere Preisabschläge – der Trend werde sich im dritten Quartal verstärken, sagte Konzernchefin Helena Helmersson.

(Reuters)


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