Corona-Krise: Deutsche Startups beantragten 870 Millionen Euro Hilfe

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Startups sind von der Corona-Krise besonders betroffen, zumindest wenn man den nackten Zahlen zu beantragten Hilfsgeldern glaubt.

In der Corona-Krise unter Liquiditätsproblemen leidende Startups haben Hilfen im Umfang von 870 Millionen Euro beantragt. Zum 1. Juli hätten 67 Anträge vorgelegen, die von privaten Wagniskapitalgebern für die Startups gestellt worden seien, sagt eine Sprecherin der staatlichen KfW-Bank.

Fünf davon seien derzeit bewilligt worden. Insgesamt stehen Startups etwa zwei Milliarden Euro an Hilfsgeldern zu.

Stromerzeugung betroffen

Die Virus-Pandemie hat auch die Stromerzeugung in Deutschland im April binnen Jahresfrist um 16,7 Prozent gedämpft, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. In Deutschland wurden insgesamt 36,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist.

„Damit waren im April 2020 erstmals deutliche Auswirkungen der Coronakrise am Strommarkt sichtbar, die auf den geringeren Strombedarf zurückzuführen sind.“

(Reuters)