Corona-Krise: Frühling könnte Verbreitung bremsen

Corona-Krise: Frühling könnte Verbreitung bremsen
Photo by CDC on Unsplash

Der Frühling könnte die Bekämpfung des Coronavirus erleichtern. Steigende Temperaturen und die höhere Anzahl an Sonnenstunden könnten, laut einer Studie aus den USA, in der Lage sein das Virus zu schwächen.

Der austro-amerikanischer Forscher Alex Bäcker verglich Wetterdaten mit der Ausbreitung des Coronavirus. Die Studie kam zu dem Schluss, dass die frühlingshaften Temperaturen die Ausbreitung des Virus bremsen könnten. Dies würde die Bemühungen, die Verbreitung des Virus in den Griff zu bekommen, erheblich erleichtern.

Bäcker meint, dass sich das Virus bei einer Temperatur von rund vier Grad am wohlsten fühle. Außerdem reduziere sich die Ausbreitung bei einer Temperatur von über 18 Grad deutlich. Zusätzlich konnte er beobachten, dass die Verbreitung nach bewölkten Tagen rasant zunahm. Daraus schließt er, dass Sonnenlicht ebenfalls ein wichtiger Bremsfaktor in Bezug auf das Wachstum des Virus sei.

Richard Greil, Primararzt für Innere Medizin an der Klinik in Salzburg, gibt jedoch zu bedenken, dass es derzeit noch keinen klinischen Hinweis für diese Theorien gibt. Somit kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass “steigende Temperaturen mit einer geringeren Infektiosität verbunden wären.”


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