Corona-Virus-Impfstoff: Hopp-Firma schiebt Trump einen Riegel vor

Corona-Virus-Impfstoff: Hopp-Firma schiebt Trump einen Riegel vor
Pixabay

Die Empörung über das kolportierte Kaufangebot des US-Präsidenten Trump an den deutschen Impfstoffhersteller CureVac ist groß. Jetzt setzt sich einer ein, der in den vergangenen Wochen angefeindet wurde: Dietmar Hopp.

Der Chef und Macher von TSG Hoffenheim, Dietmar Hopp, hat dem mächtigsten Mann der Welt, US-Präsident Donald Trump, nun getrotzt. Denn er fiunanziert das Biotech unternehmen, das derzeit intensiv an einem Impfstoff arbeitet, der das Corona-Virus besiegen soll.

Trump will Impfstoff-Firma kaufen

Was war passiert? Am Sonntag wurde vermeldet, dass Trump die Firma CureVac kaufen will, um den Impfstoff exklusiv für die USA entwickeln zu lassen.

“Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden”, sagte etwa Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Exklusivvertrag kommt nicht in Frage

Ein Exklusivvertrag etwa mit den USA für einen Corona-Impfstoff kommt für CureVac nach einem Bericht der Zeitung Mannheimer Morgen nicht in in Frage.

“Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten”, sagte der Geschäftsführer und Mitbegründer des Hauptinvestors dievini Hopp BioTech Holding, Christof Hettich.

Hopp, der Verschmähte

Der SAP-Mitbegründer und Mäzen Dietmar Hopp und der Unternehmer Friedrich von Bohlen gehören demnach ebenfalls zu den Gründern und Geschfätsführern Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

Hopp selbst wurde zuletzt stark angefeindet, wegen einem völlig anderem Thema. In deutschen Fußballstadien wurde der Großinvestor der TSG Hoffenheim als Feindbild kommerz- und verbanskritischer Ultras ausgemacht. Diverse Bundesligapartien standen wegen Schmähaktionen kurz vor dem Abbruch.


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