Coronakrise: Kritik an „Überdramatisierung“ wird lauter

Die Corona-Krise dauert weiterhin an und nun wird von einigen Personen kritisiert, dass häufig eine „Überdramatisierung“ des Problems stattfindet.

Matthias Strolz geht mit der Rhetorik einiger Politiker bei Servus TV hart ins Gericht: „Es laufen Politiker herum die sagen, wir sind im Krieg gegen Corona. Ich halte diese Metaphorik für grundfalsch“.

In der Diskussion rund um die Schutzhaft für ältere Personen bezieht der Philosoph Julian Nida-Rümelin ebenfalls klar Stellung. Für ihn wäre diese Maßnahme ein zu tiefgreifender Einschnitt in die Freiheitsrechte und deswegen nicht vertretbar.

Eine interessante Frage warf auch der Autor Gunter Frank auf. Er weißt darauf hin, dass die Zahlen der Todesfälle, die auf Covid-19 zurückzuführen sind, mit jenen die generell durch Lungenerkrankungen ausgelöst werden, verglichen werden müssen.