Coronavirus: Aufregung um Ausnahme für Greta Thunberg im EU-Parlament

Greta Thunberg wurde ins EU-Parlament eingeladen, um über die Klimaziele der Union zu sprechen – trotz eines Besucherverbots.

Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg wurde ins EU-Parlement eingeladen, um dort über das vorgestellte Klimagesetz zu sprechen. Dabei hatte sie wenig positive Worte für den „Green Deal“ von Ursula von der Leyens EU-Kommission übrig.

Bis 2050 will die EU klimaneutral sein – das besagt das neue Gesetz. Geht es nach Thunberg ist das aber zu spät und die „Fernziele der EU bedeuten gar nichts“. „Wenn das Haus brennt, wartet man nicht jahrelang, um es zu löschen“, sprach Thunberg weiter.

Aufregung um Ausnahme

Aufregung gab es dann aber nicht wegen der kritischen Worte der Klimaaktivistin, sondern um eine Ausnahme, die ihr zu Gute kam. Aufgrund des Coronavirus wurden nämlich vorerst alle externen Besuchern der Zutritt zu den Räumlichkeiten der EU untersagt.

Für Thunberg wurde dahingehend scheinbar eine Ausnahme gemacht. Außerdem war ihr Auftritt die einzige Veranstaltung, die nicht wegen des Virus abgesagt wurde. Für einige Politiker, darunter Vertreter der CDU, ist das unverständlich.