Coronavirus: Ausgangsbeschränkung für ganz Österreich

Coronavirus: Ausgangsbeschränkung für ganz Österreich
Quelle: Wiki Commons

Österreichs Bundesregierung um Bundeskanzler Sebastian Kurz ruft für ganz Österreich eine „Ausgangsbeschränkung“ aus.

Für Ausnahmen, das Haus zu verlassen, soll es nur drei Gründe geben: Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist:

  1. Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
  2. dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel)
  3. wenn man anderen Menschen helfen muss.

Polizei an Spielplätzen unterwegs

Bereits heute schon wird laut Kurz die Polizei an Spielplätzen und im öffentlichen Raum unterwegs sein und wird größere Gruppen dazu auffordern, das zu unterlassen, so Kurz. Kontrollen soll es dann ab Montag geben.

Die Beschränkungen im öffentlichen Raum werden laut Bundeskanzleramt ab Montag von der Polizei kontrolliert, im Bedarfsfall drohen auch empfindliche Verwaltungsstrafen. Man kann sich zwar abseits der drei Ausnahmen weiterhin im öffentlichen Raum aufhalten, etwa für Spaziergänge, dies aber nur alleine oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt. Dies solle aber nur in dringenden Fällen geschehen.

Werden Gruppen angetroffen, gibt es keine Maßnahmen

Werden Personen von der Exekutive alleine angetroffen, gibt es laut Auskunft aus dem Kanzleramt keine Maßnahmen. Werden Gruppen angetroffen, werden diese darauf hingewiesen, „dass sie sich auflösen sollen“, hieß es im Kanzleramt. Dies soll auch schon am Sonntag erfolgen.

Ab Montag drohen dann sogar hohe Geldstrafen in der Höhe von bis zu 2.180 Euro, wenn man sich nicht daran hält. trafen sind auch möglich, wenn man die Platzverbote – etwa für Spielplätze – missachtet: Hier ist mit Verwaltungsstrafen in Höhe von bis zu 3600 Euro zu rechnen. Die Regierung appelliert aber an die „Vernunft und Eigenverantwortung“, wie es hieß.


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