Coronavirus: CDU-Kandidat fordert “Fahrplan in die Normalität”

Coronavirus: CDU-Kandidat fordert “Fahrplan in die Normalität”
Bild von mohamed Hassan auf Pixabay

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet fordert eine Strategie für einen Rückbau der Corona-Beschränkungen.

“Wir brauchen einen Fahrplan in eine wachsame, verantwortungsvolle Normalität”, sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. Diese Frage solle auch bei einer Schaltkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ländern erörtert am 14. April werden. Bei den Gesprächen am Osterdienstag solle es auch darum gehen, “über die Zeit nach dem 19. April zu beraten”. Ab Dienstag werde auch über einen Zeitplan gesprochen werden müssen, “wann Handel und andere Bereiche des öffentlichen Lebens wieder starten können”.

“Wir brauchen auch einen öffentlichen Diskurs über die Notwendigkeit und die Dauer der Corona-Maßnahmen”, bekräftigte der CDU-Politiker. Lockerungen müssten auf belastbaren wissenschaftlichen und ehtischen Fundamenten beruhen.

“Flexible Antworten” nötig

Nötig seien nun “flexible Antworten, die zielgerichteter den gleichen Schutz erreichen, den wir durch das massive Herunterfahren erreicht haben”, sagte er. “Wir sind jetzt in der Phase der Eindämmung, wir brauchen dann die Phase des Wiedereinstiegs”, sagte Laschet. “Wenn wir zurückkehren ins soziale und öffentliche Leben, wird das nicht sein wie vorher”, betonte er: “Wir werden Abstufungen und Schutzmaßnahmen erleben.”

Zugleich appellierte er an die Bürger, auch über die Osterfeiertage die Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Fahrten an die niederländische Nordseeküste dürfe es etwa nicht geben: “Sie sind dort derzeit unerwünscht.

(Reuters)


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