Coronavirus: Sebastian Kurz ordnet Maskenpflicht in Supermärkten an

Quelle: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten / flickr.com

In Österreich gibt es eine weitere Verordnung. Ab Mittwoch wird die Verordnung geltend gemacht, die das Tragen von Gesichtsmasken in Supermärkten vorschreibt. Dafür werden Masken beim Betreten der Geschäfte angeboten werden.

Derzeit ist keine Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zu erwarten. Im Gegenteil, heute Vormittag wurden in Österreich weiterer Maßnahmen erlassen. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte an, noch diese Woche das Einkaufen in Supermärkten ohne Schutzmaske zu verbieten.

Kurz: „Maßnahmen wirken“

Kurz sagte, er sei sich bewusst, dass viele Menschen hören wollten, dass die Maßnahmen gelockert würden. „Aber die Wahrheit ist, es ist ein Marathon“, so Kurz. Es gebe noch immer viele Verharmloser, auch unter Experten. „Es ist gut, dass wir die Maßnahmen gesetzt haben. Sie wirken auch.“ Dennoch müsse man sie nun verstärken.

Es würden nun, so Kurz, drei weitere Maßnahmen eingeführt. Das sei

1. ein verstärkter Schutz für gefährdete Gruppen

2. die Einhaltung der Maßnahmen konsequent sicherzustellen.

3. werde es verpflichtend sein, künftig Schutzmasken im Supermarkt zu tragen.

Voraussichtlich würden ab Mittwoch genügend Masken vorhanden sein, dass diese Mund-Nasen-Schutzmasken (NMS) an die Kundschaft gegeben würden. Diese schützen nicht den Träger, so Kurz, aber womöglich andere.

Denn mit ihnen komme es „nicht so leicht zu einer Übertragung über die Luft“, etwa durch Niesen und Husten. Die Masken, präzisierte das Bundeskanzleramt noch am Montag, sollen für die Kunden gratis sein, die Kosten tragen die Handelsunternehmen.