Coronavirus: Ist die Sterblichkeit in China doch niedriger?

Coronavirus: Ist die Sterblichkeit in China doch niedriger?

Eine neue Studie besagt: Die Sterblichkeit in Bezug auf das neuartige Coronavirus in China könnte deutlich niedriger sein als angenommen.

Der Ausgangspunkt für die Ausbreitung des Coronavirus in die gesamt Welt wurde schon vor geraumer Zeit definiert. Aus der chinesischen Millionenstadt Wuhan in der Provinz Hubei verbreite sich das Virus in die gesamte Welt – vermutlich weil auf einem Markt Wildtiere gegessen wurden.

1,4% Sterblichkeit?

Aus China stammen auch die meisten Daten, was das Virus betrifft. Die Forscher in Europa beziehen sich mit ihrer Arbeit meistens auf die Statistiken und Zahlen aus China. Und die sprechen eine vermeintlich klare Sprache: Über 79.000 Infizierte und über 2.800 Todesfälle. In der Provinz Hubei, wo es mit über 48.500 Fällen die meisten gibt, starben 2.169 Personen. Das macht dort eine Sterblichkeitsrate von fast 4,5%.

Nun haben Wissenschaftler der Universität von Hongkong aber eine gute Nachricht veröffentlicht. Laut ihren Berechnungen, dürften in China, besonders in Hubei, weitaus mehr Menschen infiziert gewesen sein. Irgendwann wurden lediglich die Aufzeichnungen abgebrochen, da die Ressourcen nicht mehr ausgereicht hatten.

Das bedeutet auch: Auf die 2.169 Todesfälle in Hubei kommen weitaus mehr Kranke, was wiederum eine deutlich niedrigere Sterblichkeitsrate bedeutet. In den neuesten Modellen liegt diese bei 1,4% – also nur etwas höher als bei der gewöhnlichen Grippe.


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