Coronavirus: Polizei feuert Gummigeschosse auf Supermarktkunden

Coronavirus: Polizei feuert Gummigeschosse auf Supermarktkunden
Pixabay.de

In Südafrika haben Polizisten Gummigeschossen auf einkaufende Personen vor einem Supermarkt abgefeuert – Sperrungen wurden missachtet.

In Südafrika gibt es bereits mehr als 1.100 Fälle von Coronavirus, was die Angst einer Ausbreitung auf dem afrikanischen Kontinent nährt. Dort sind die medizinische Versorgung um ein Vielfaches schlechter als in Europa.

Südafrikanische Polizisten und Soldaten haben nun sogar Gummigeschosse abgefeuert, um eine Sperrung von Geschäften durchzusetzen, nachdem sich Hunderte von Käufern vor einem Supermarkt in Johannesburg versammelt hatten.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag, dem zweiten Tag der 21-tägigen Sperrung, die letzte Woche von Präsident Cyril Ramaphosa angeordnet wurde. Der Sperren sind ein Versuch, das Coronavirus einzudämmen.

Steiler Anstieg

Südafrika hat mehr als 1.100 Fälle von Covid-19 verzeichnet, ein steiler Anstieg in den letzten Tagen. Bisher wird angenommen, dass nur ein Todesfall dem Virus zugeschrieben werden kann.

Die Gesamtzahl der Fälle in Südafrika ist die höchste auf dem afrikanischen Kontinent, spiegelt jedoch auch viel umfangreichere Tests und Rückverfolgungen wider als anderswo. Laut dem Zentrum für Krankheitskontrolle der Afrikanischen Union gab es bisher 3.924 Fälle auf dem Kontinent, wobei Experten sagen, dass die Zahlen eine grobe Unterschätzung sind.


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