Coronavirus: Raucher sind besonders gefährdet – das gilt es zu beachten

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Einige Personengruppen sind besonders gefährdet, wenn sie sich mit dem Coronavirus infizieren. Neben Alten und Kranken gehören auch Raucher zu der Gruppe.

Eines scheint bereits festzustehen und wurde von italienischen Forschern mittlerweile als bewiesen angesehen: Kinder erkranken schwieriger am Coronavirus und wenn sie erkranken, dann haben sie einen sehr leichten Verlauf.

Weniger gut sieht die Prognose für andere Personengruppen aus. Chronisch Kranke oder Personen über 75 sind die größte Risikogruppe und sollen sich nicht nur leichter anstecken können, sondern auch meist einen schweren Verlauf der Krankheit erleben.

Raucher besonders gefährdet

Besonders gefährdet sind laut neuesten Auswertungen aber auch Raucher. In China beispielsweise liegt die Rate jener, die einen schweren Verlauf erleben, bei Rauchern bei 17% – bei Nichtrauchern liegt sie nur bei 12%. Das Datenmaterial hierfür stammt jedoch aus China, wo 52% der Männer über 15 Raucher sind, jedoch nur 3% der Frauen. Es könnte also auch darauf hindeuten, dass Männer leichter erkranken.

Fest steht: Wer raucht, schadet seiner Lunge. Und da Covid-19 eben eine Lungenkrankheit bzw. eine Erkrankung der Atemwege ist, sind langjährige Raucher gefährdet. Um einen bewiesenen Zusammenhang zu haben, wartet man auf die Daten der deutschen Experten.

Doch ein weiterer Aspekt rückte unlängst in den Fokus: Der Hand-Mund-Kontakt. Wer raucht, führt seine Hand im Sekundentakt an den Mund – das ist bewiesenermaßen eine der häufigsten Ansteckungsarten mit dem Coronavirus. Für Raucher gilt also: Wenn möglich nur dann zur Zigarette greifen, wenn die Hände frisch gewaschen oder desinfiziert sind.