Coronavirus: Russland schließt Grenze, Kreuzfahrer gefangen

Coronavirus: Russland schließt Grenze, Kreuzfahrer gefangen
Photo by Markus Spiske on Unsplash

Die neueste Entwicklung in Sachen Coronavirus: Während Russland seine Grenzen zu China sperrt, sind immer mehr Touristen betroffen.

Trotz der Beteuerungen von Wissenschaftlern, dass der Coronavirus weniger gefährlich sei, als dies in Medien dargestellt wird, gibt es weltweit immer mehr Maßnahmen. Damit soll eine Ausbreitung außerhalb von China verhindert bzw. eingedämmt werden. Der Coronavirus war zuerst in der Stadt Wuhan in Hubei aufgetreten; diese Stadt ist seither hermetisch abgeriegelt.

Fluglinien fliegen nicht nach China

Russland hat heute, Donnerstag, seine Grenzen zu China gesperrt; Grenzübertritte sind nicht mehr möglich. Zahlreiche Fluglinien, darunter Lufthansa, AUA und British, haben ihre Flüge nach China abgesagt – zumindest bis zum 8. Februar soll es keine Verbindungen in dieses Land geben. Reisenden wird generell von Reisen in die Provinz Hubei abgeraten.

Kreuzfahrer sitzen fest

Im Tourismus machen sich die Maßnahmen also schon stark bemerkbar. In Italien sitzen derzeit rund 6000 Reisende auf einem Kreuzfahrtschiff der Linie Costa Cruises fest. Auf dem Schiff, das derzeit in Civitavecchia bei Rom vor Anker liegt, wurde nämlich ein Verdachtsfall bemerkt: Eine chinesische Passagierin könnte mit dem Coronavirus infiziert sein. Bis das endgültig geklärt ist, darf keiner von Bord.

In China ist die Zahl der Toten auf mehr als 100 gestiegen. Weltweit wurden bisher rund 100 Fälle von Infizierungen bestätigt, bisher gibt es außerhalb Chinas aber keine Todesfälle.


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