Deutsches Fernsehen: Mitarbeiter bei Mobbing zum Schweigen gebracht?

Deutsches Fernsehen: Mitarbeiter bei Mobbing zum Schweigen gebracht?
Bild von Michi S auf Pixabay

Hinweisgeber sagen, Arbeitnehmer, die Bedenken bezüglich Mobbing beim deutschen Staatssender äußern, seien zum Schweigen gebracht worden.

Sexuelle Belästigung, Rassismus, Antisemitismus und schweres Mobbing haben beim staatlich finanzierten deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutsche Welle stattgefunden – das sagten Mitarbeiter jetzt aus.

Führungskräfte auf mittlerer und oberster Ebene ignorieren oder bringen Mitarbeiter zum Schweigen und drohen damit, sie zu entlassen, wenn sie sich öffentlich äußern würden.

Mit Steuereinnahmen finanziert

Die aus Steuereinnahmen finanzierte Deutsche Welle beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter und wurde 1953 ins Leben gerufen. Sie produziert Inhalte in TV, Radio und Online in 30 Sprachen.

Beispiele für missbräuchliches Verhalten von Mitarbeitern gibt es viele, wobei die meisten sich nicht trauen würden, öffentlich auszusagen.

Einer schwangeren Arbeitnehmerin wurde beispielsweise gedroht, ihr würden die Finger gebrochen. Ebenso gab es rassistische Beleidigungen gegen dunkelhäutige, jüdische oder islamische Menschen und sexuelle Belästigungen durch Führungskräfte.


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