Deutschland: AfD klagt gegen Strafzahlung – Verhandlung ab Donnerstag

Deutschland: AfD klagt gegen Strafzahlung – Verhandlung ab Donnerstag
Bild von Julien Tromeur auf Pixabay

Ab Donnerstag wird es ernst: Die Alternative für Deutschland zieht gegen eine anstehende Strafzahlung vor Gericht und versucht diese abzuwenden.

Die Bundestagsverwaltung belegte die Alternative für Deutschland vor einiger Zeit mit einer empfindlichen Strafe. Konkret geht es um einen Betrag von fast 270.000 Euro, der der Partei an anderen Stellen fehlen würde.

Der Partei wird vorgeworfen illegale Parteispenden in Höhe von knapp 90.000 Euro erhalten zu haben.

Klage vor Verwaltungsgericht

Die AfD klammert sich jedoch an den letzten Strohhalm: Das Bundesverwaltungsgericht. Genau dort wird es ab Donnerstag ernst: Die Partei geht gerichtlich gegen die Strafzahlung vor.

AfD-Parteichef Jens Meuthen dürfte am Donnerstag selbst vor Gericht stehen und aussagen. Sein Schatzmeister war es, der in einem Interview von einer “finanziellen Notlage” der Partei gesprochen hatte. Deshalb hatte man sich auch für eine Klage gegen die Strafe entschieden.

Wie lange die Verhandlung dauern wird und wann mit einem Urteil zu rechnen ist, ist noch nicht vorherzusehen.


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