Deutschland: ARD-Chef will Gebühren erhöhen – trotz Polit-Beben

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Das politische Beben in Deutschland könnte auch Auswirkungen auf die Medienlandschaft haben. Denn wie der Chef des ARD nun meint, ist die Erhöhung des Rundfunkbeitrages gefährdet.

Es war von langer Hand geplant: Die Erhöhung des Rundfunkbeitrages in Deutschland. Dadurch sollten die öffentlich rechtlichen Sender, also Das Erste, das ZDF und das Deutschlandradio mehr finanzielle Mittel bekommen.

Erhöhung 2021 geplant

Der Vorsitzende des ARD, Tom Buhrow, fürchtet jetzt aber um die Mehr-Einnahmen. Schuld daran ist das politische Beben in Thüringen, das in den vergangenen Wochen Deutschland erschütterte (wir berichteten).

Trotz der unsicheren politischen Lage will der ARD-Chef aber an der Gebührenerhöhung festhalten und hofft auch politische Unterstützung. Konkret soll der Rundfunkbeitrag ab 2021 von derzeit 17,50 Euro monatlich, auf 18,36 Euro erhöht werden.