Deutschland: Auflösung des „Flügel“ ist für CDU ein „PR-Manöver“

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Die Alternative für Deutschland hat den rechtsextremen „Flügel“ zur Auflösung bewegt – ein „PR-Manöver“ meint die CDU und kritisiert die AfD.

Der Verfassungsschutz hat entschieden: Der „Flügel“, also der rechte Rand der AfD, ist offiziell als „rechtsextrem“ eingestuft worden. Für die Alternative für Deutschland ein harter Schlag, denn wenn keine klare Abgrenzung erfolgt, droht der Partei selbst eine Einstufung als „Verdachtsfall“.

Björn Höcke, der als Kopf des „Flügel“ gilt, gab dieser Tage bekannt, dass die Auflösung seiner Gruppe „bereits erfolgt“ sei – und dennoch hagelt es nun Kritik.

„Durchsichtiges PR-Manöver“

Besonders aus der CDU gibt es negative Kommentare, zur Auflösung des „Flügel“. Zu undeutlich sei die Abgrenzung der AfD gewesen, zu wenig präsent die Auflösung. Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Thorsten Frei, nannte die Aktion gar ein „durchsichtiges PR-Manöver“.

Von Seiten der CDU wünscht man sich jedenfalls, dass die Akteure des „Flügels“, also auch Björn Höcke, aus der AfD ausgeschlossen werden. Auch von SPD und Grünen gab es Kritik an der Auflösung.