Diensthandy-Untersuchung: Von der Leyen löschte alle SMS

Diensthandy-Untersuchung: Von der Leyen löschte alle SMS
Bild von Tayeb MEZAHDIA auf Pixabay

Die Berater-Affäre rund um EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zieht weiter seine Kreise: Nun kommen neue Vorwürfe ans Licht.

Im deutschen Bundestag wird ermittelt: Ein Untersuchungsausschuss soll feststellen, wie über das Verteidigungsministerium teure Verträge mit Beratern abgeschlossen wurden und wer davon wusste.

Die zentrale Frage dabei: Was weiß und wusste die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die heute mächtigste Frau der Europäischen Union?

Unregelmäßigkeiten bei Diensthandy

Das vielleicht wichtigste Beweisstück in dem Fall ist das Diensthandy Von der Leyens. Und hier beginnen die Probleme: Von der Leyen soll mindestens zwei Diensthandys gehabt haben, bei dem ersten löschte eine Sachbearbeiter versehentlich alle wichtigen Nachrichten.

In einem kürzlich erschienen Bericht kommt aber auch Ursula von der Leyen nicht gut weg: Auf dem zweiten Diensthandy soll sie selbst alle SMS-Nachrichten gelöscht haben, bevor es für Ermittlungszwecke einkassiert wurde.

Was das genau zu bedeuten hat, muss nun der Untersuchungsausschuss klären, für den sich Von der Leyen mit diesen Aktionen jedoch sehr angreifbar gemacht hat. Die Untersuchungen werden wohl noch Monate dauern.


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