Donald Trump: Könnte US-Präsident am Coronavirus erkrankt sein?

Donald Trump: Könnte US-Präsident am Coronavirus erkrankt sein?
Pixabay.de

Donald Trump hat keine Angst vor dem Coronavirus und das, obwohl er selbst in Kontakt mit Infizierten gekommen ist und zur Risikogruppe gehört.

Das Coronavirus wirkt sich längst auf die ganze Welt aus: Die Börsen sind gecrasht, in Österreich und besonders in Italien gibt es radikale Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit. Der einzige, den die Angst noch nicht gepackt hat, ist Donald Trump.

Dabei sollte er spätestens jetzt beginnen, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Das Virus wird auch um die Vereinigten Staaten keinen Bogen machen und ist längst angekommen. Über 700 Infizierte gibt es derzeit in den USA, auch in der Millionstadt New York gibt es nun erste Fälle.

Trump traf Infizierte

Während sich viele von Trumps republikanischen Gefolgsleuten vergangene Woche noch über das Virus lustig machten, ist bei den meisten nun der bittere Ernst eingekehrt. Senator Ted Cruz begab sich freiwillig in Heimquarantäne, nachdem er mit einem Infizierten in Kontakt kam. Ihm gleich tat es Matt Gaetz, der letzte Woche noch mit Gasmaske ausgerüstet im Kongress scherzte.

Gaetz war auch mit Trump bis vor wenigen Tagen in dessen Resort in Florida golfen und erfuhr erst während dem Rückflug davon, dass er in Kontakt mit Infizierten gewesen war. Er begab sich während des Fluges in eine Isolierkabine in Trumps Flugzeug.

Der Präsident selbst könnte also bereits direkten Kontakt mit Infizierten gehabt haben – entweder mit Gaetz, oder bei der konservativen Konferenz CPAC. Unter den dort anwesenden 20.000 Besuchern war neben Trump nämlich auch mindestens eine Person, die positiv auf das Virus getestet wurde.

Kein Test bei Trump

Apropos Test: Der US-Präsident lehnt es strikt ab, sich auf das Virus testen zu lassen. Er versicherte gestern Abend, er sei “bei exzellenter Gesundheit” und gab auch zu verstehen, dass er die Nation das Virus “sehr gut im Griff” habe.

Während Trump das Risiko also noch herunterspielt, ist der Kongress und andere Institutionen zunehmend nervös. Spätestens seit dem Börsecrash ist das mögliche Ausmaß allgegenwärtig, Konferenzen und Reisen wurden daher abgesagt und Besprechungen finden nur mehr via Videotelefonat statt.


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