Donald Trump macht Energiesparlampen für seinen Orange-Ton verantwortlich

Donald Trump macht Energiesparlampen für seinen Orange-Ton verantwortlich
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Der US-Präsident hat in einer seiner berühmt-berüchtigten Reden diesmal den Bogen von Toiletteanlagen über Geschirrspüler bis zu Duschen gespannt – und dabei explizit die Wirkung von Energiesparlampen kritisiert.

Sie seien nämlich schuld daran, dass seine Haut orangefarben wirke. Die Medien, unter anderem britische Zeitungen, sehen in der jüngsten Rede den Beweis, dass Trump offenbar alles machen kann – und seine Fans jubeln dennoch. Die Begeisterung über die jüngsten Anmerkungen des sichtlich enthusiasmierten Wahlkämpfers waren jedenfalls groß.

Konkret wurde die bemerkenswerte Rede bei einem Wahlkampfauftritt in Milwaukee gehalten. Neben anderen Nebensächlichkeiten wurde vor allem die Aussage zu den Lampen in diversen Online-Medien zitiert. Trump meinte wörtlich, “die neuen Lampen kosten fünfmal mehr und lassen dich orange aussehen.” Der US-Präsident wird immer wieder dafür belächelt, dass sein Oberhaupt farblich bisweilen an eine Orange erinnert. Gemeinhin wird dafür der falsche Einsatz von Bräunungscreme oder andere Kosmetikartikel verantwortlich gemacht, er selbst hat nun diese neue Theorie öffentlich gemacht.

Auch sonst hatte die Rede einiges an psychologischen Auffälligkeiten zu bieten: Im Mittelpunkt standen nämlich auch diverse Haushaltsgeräte, unter anderem von Geschirrspülern. Diese würden wegen des geringen Wasserverbrauchs heute nicht mehr einwandfrei funktionieren und die Leute müssten bis zu 10-mal das Geschirr waschen, bis es endlich sauber sei. Auch in Spülen, Toiletten und Duschen führe das Wassersparzwang dazu, dass die Verwendung unpraktisch sei, meinte der Präsident. Offenbar hat er selbst bei der letzten Verwendung Probleme mit der Wassermenge beim Herunterspülen gehabt….

Natürlich durften aber auch echte politische Themen nicht fehlen: Donald Tump rechtfertigte einmal mehr die Attacke auf den iranischen General Soleimani.


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