Emmanuel Macron: “Blasphemie ist kein Verbrechen”

Emmanuel Macron: “Blasphemie ist kein Verbrechen”
Photo by Alice Triquet on Unsplash

Schulmädchen Mila erhielt Morddrohungen, nachdem sie auf Instagram Anti-Religiöse Äußerungen veröffentlicht hatte – Macron unterstützt.

Emmanuel Macron hat sich wegen des Falles eines Schulmädchens geäußert, dessen Angriff auf den Islam Frankreich gespalten hat, und darauf bestanden, dass Gotteslästerung „kein Verbrechen“ ist.

Der französische Präsident verteidigte die Teenagerin, die als “Mila” bekannt wurde und Morddrohungen erhalten hatte. Sie hatte forsche Islamkritik in Sozialen Medien betrieben.

Landesweite Diskussionen

Der Fall hat in Frankreich, einer streng säkularen Republik mit einer großen muslimischen Bevölkerung, eine heftige öffentliche Debatte ausgelöst. Die Schulbehörden haben inzwischen eine neue Schule für den Teenager gefunden.

„In dieser Debatte haben wir die Tatsache aus den Augen verloren, dass Mila ein Jugendlicher ist. Wir sollten ihren Schutz in der Schule, in ihrem täglichen Leben und in ihren Bewegungen garantieren“, sagte Macron in einem Interview.

Ihr Ausbruch hatte zahlreiche Morddrohungen ausgelöst und Social-Media-Nutzer stellten ihre persönlichen Informationen online, einschließlich des Ortes, an dem sie zur Schule ging.


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