EU: Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien abgesegnet

EU: Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien abgesegnet
Bild von Capri23auto auf Pixabay

Die Europäische Union wird Beitrittsgespräche mit Albanien und Nordmazedonien aufnehmen – das sagten die Außenminister zu.

Noch im Oktober waren die Bemühung um Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien gescheitert. Damals hatte unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron sein Veto eingelegt – er wollte zuerst das Beitrittsverfahren erneuern.

Heute einigten sich jedoch die EU-Außenminister bei einer Videokonferenz zu den weiteren Schritte.

Krise in Nordmazedonien

Nachdem im Oktober die Vorarbeiten zu den Verhandlungen über einen EU-Beitritt gescheitert waren, schlitterte Nordmazedonien in eine Krise. Die damalige Regierung trat zurück, seitdem versucht sich eine Übergangsregierung. Im November letzten Jahres wurden sowohl Nordmazedonien, als auch Albanien, Fortschritte in Bezug auf die EU-Tauglichkeit ausgestellt.

Die 27 EU-Außenminister konnten sich nun bei einer Videokonferenz darauf einigen, die Beitrittsgespräche mit den beiden Balkanstaaten anzugehen. Da die Ergebnisse einer Videokonferenz keinen rechtlich-bindenden Charakter haben, braucht es noch schriftliche Einverständniserklärungen der Länder.


Share This