EU knüpft Abkommen mit Großbritannien an Chlorhuhn-Verbot

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Die Europäische Union wird in den Verhandlungen mit Großbritannien um ein Handelsabkommen scheinbar eine ganz spezielle Forderung stellen.

Die EU wird verlangen, dass Großbritannien ein Verbot von Chlorhühnern beibehält. Damit sollen europäische Fleischexporte der Briten gesichert werden und ein Abkommen mit Donald Trump verhindert werden.

Auf Empfehlung Frankreichs wurde eine Klausel in das Verhandlungsmandat der EU eingefügt, um darauf zu bestehen, dass beide Seiten die „Gesundheits- und Produkthygienequalität im Lebensmittel- und Landwirtschaftssektor“ beibehalten.

Keine Garantie der Briten

Am Wochenende weigerte sich George Eustice, der neue britische Umweltminister, zu garantieren, dass die Regierung die Einfuhr von mit Chlor gewaschenem Hühnern im Rahmen eines Handelsabkommens mit den USA nicht zulassen würde.

In der EU wird davon ausgegangen, dass der Vorschlag Frankreichs zur Änderung des Verhandlungsmandats hinsichtlich der Chlorhühner von anderen Mitgliedstaaten voll unterstützt wurde.

Das Vereinigte Königreich besteht darauf, dass ein Handelsabkommen nach kanadischem Vorbild mit strengeren Bestimmungen zur Gewährleistung wettbewerbsfähiger Handelsbedingungen die beste Option ist.