Europäische Union will Daten aus Corona-Apps der Mitgliedsstaaten

Europäische Union will Daten aus Corona-Apps der Mitgliedsstaaten
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Die Europäische Union pocht auf einen gemeinsamen Ansatz bei der Corona-Bekämpfung und hofft auf Daten aus den Corona-Apps.

Die Europäische Union will sich nach Reuters-Informationen hinter einen paneuropäischen Ansatz bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen bereits mit dem Coronavirus-Infizierter stellen. Dies solle noch am Mittwoch geschehen, geht aus einem von Reuters eingesehenen Dokument der Europäischen Kommission hervor.

Geplant sei eine Art Werkzeugkasten, der unter anderem ein gemeinsames Vorgehen bei der Nutzung anonymisierter und aggregierter Daten von Kontaktpersonen und ihrer Überwachung in der Quarantäne vorsehe. Die Informationen werden demnach gelöscht, wenn die Coronakrise unter Kontrolle ist.

Einigung bei Corona-Bonds?

Der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft unterdessen noch vor Ostern auf eine Einigung der Euro-Länder auf Corona-Hilfen. “Wir waren uns fast einig, aber nicht ganz”, sagt er nach der abgebrochenen und auf Donnerstag vertagten Konferenz der Euro-Finanzminister.

Er rufe zusammen mit Frankreich alle Euro-Staaten auf, sich einer Lösung bei schwierigen Finanzfragen nicht zu verweigern. Es gebe drei Vorschläge, die ein Volumen von 500 Milliarden Euro hätten.

(Reuters)


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