Experten: Islamistischer Extremismus treibende Kraft für Terror

Experten: Islamistischer Extremismus treibende Kraft für Terror
Bild von bigfoot auf Pixabay

Der Angriff auf die London Bridge in England zeigt, dass nach dem Fokus auf rechtsextremen Terror im vergangenen Jahr noch große Herausforderungen bestehen.

Experten in Großbritannien warnen: Der Angriff auf die London Bridge zeigt, dass die islamistische Bedrohung nach wie vor groß ist.

Der Mord an Jack Merritt und Saskia Jones am 29. November durch Usman Khan war der erste tödliche islamistische Terroranschlag in England seit zwei Jahren.

Das Gespräch über Extremismus und Terrorismusbekämpfung konzentrierte sich im letzten Jahr auf die Bedrohung durch Rechtsextreme.

Ausschlaggebend dafür waren die Attentate von Christchurch, die Erschießungen in El Paso in den USA und die Ermordungen in Synagogen in Halle.

“Bedrohung nicht verschwunden”

Charlie Winter, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Zentrum für Radikalisierung und politische Gewalt am King’s College in London, sagte: „Für mich ist die Bedrohung durch Gruppierungen wie den Islamischen Staat nicht verschwunden.”

„Es gibt eine wachsende rechtsextreme Bedrohung, die im Kontext gesehen werden muss. Das und die Niederlage von Isis sollten nicht bedeuten, dass wir den Blick vom islamistischen Extremismus abwenden,” sagt Milo Comerford, Leiter des islamistischen Extremismus am Institute for Strategic Dialogue.


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