Experten warnen: Globale Unruhen werden 2020 weiter zunehmen

Experten warnen: Globale Unruhen werden 2020 weiter zunehmen
Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

Experten sagen voraus, dass die weltweiten Turbulenzen im Jahr 2020 anhalten werden, wobei Venezuela, der Iran und Libyen am stärksten gefährdet sind.

Ein Viertel aller Länder erlebte im vergangenen Jahr einen dramatischen Anstieg der Unruhen in der Zivilbevölkerung. Dies ist ein besorgniserregender Trend, der sich voraussichtlich 2020 fortsetzen wird.

Verisk Maplecroft, ein führendes Unternehmen für Risikoanalysen und strategische Prognosen, sagte in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht, dass 47 Länder im Laufe des vergangenen Jahres einen deutlichen Anstieg der Proteste verzeichneten.

Von Hongkong bis Nigeria

Hongkong, Chile, Nigeria, Sudan, Haiti und der Libanon waren unter den betroffenen Staaten. Der Sudan, in dem die 30-jährige Präsidentschaft von Omar al-Bashir im vergangenen Jahr endete, überholte den vom Krieg betroffenen Jemen und belegte den ersten Platz in der Liste der Unruhen.

In Bezug auf die Schwere und Häufigkeit der Proteste wurden Hongkong und Chile als die „riskantesten Standorte“ der Welt eingestuft. Dem Bericht zufolge dürfte sich die Situation in beiden Ländern in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich nicht verbessern.

Nordkorea wurde als der gefährlichste Ort für Demonstranten identifiziert.
Die Untersuchung basiert auf einer Reihe von Risikoindizes, einschließlich solcher, die Unruhen, Sicherheitskräfte und Menschenrechte aufzeichnen.


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