Fábio Paím: Das Wunderkind, das besser als Cristiano Ronaldo war

Quelle: YouTube / Fábio Paím

Der tiefe Fall eines einstigen Wunderkindes: Fábio Paím. In der Jugend stellte er selbst Cristiano Ronaldo in den Schatten, dann stürzte er ab.

„Wartet, bis ihr Fábio Paím spielen seht“, prophezeite einst Cristiano Ronald, nach seiner Ankunft in Manchester. Er war selbst der größte Fan des Wunderkindes, das ihn in der Akademie von Sporting Lissabon in den Schatten stellte.

Doch statt einer großen Karriere, wie sie sein Bewunderer erlebte, folgte für Paím der tiefe Absturz. Es begann alles verheißungsvoll, denn schon mit 14 Jahren wurde der Techniker von Klubs wie dem FC Barcelona oder Manchester United gescoutet.

Zu viel Geld

Das Interesse internationaler Topklubs ging natürlich auch an Sporting Lissabon nicht spurlos vorüber und so boten sie dem Rohdiamanten einen ersten Vertrag an – mit einem Gehalt von 20.000 Euro pro Woche.

Fábio Paím konnte mit diesen Summen wenig anfangen, hatte er doch nicht einmal richtige Fußballschuhe, als er zu kicken begonnen hatte. Das Geld wurde verprasst, ein Ferrari, ein Lamborghini und ein Porsche wurde angeschafft.

Sportlich lief es derweil immer schlechter, sein Berater wollte mit einem Leihgeschäft zum FC Chelsea noch einmal die Karriere des Talentes ankurbeln – vergeblich. In London begann Fábio Paím auch noch zu trinken und die große Karriere, die einst Cristiano Ronaldo vorhersagte, war gescheitert.

Wandervogel und Drogenkurier?

Es folgten Stationen in den ausgefallensten Regionen des (Fußball-)Kontinents, so in Angola oder Katar. Nach Verträgen bei unterklassigen Klubs war schließlich Schluss und Fábio Paím beendete in seinen frühen 30ern seine Karriere.

Der absolute Tiefpunkt folgte im August 2019: Fábio Paím wurde Drogenbesitz und Heroinschmuggel vorgeworfen und das einstige Wunderkind wurde festgenommen. Aus Mangel an Beweisen wurde er zwar schließlich freigelassen, der endgültige Absturz war dennoch besiegelt.