Aufregung um “Flüchtlingsspiele” an Wiener Schule

Aufregung um “Flüchtlingsspiele” an Wiener Schule
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Große Aufregung an einer Schule in der österreichischen Hauptstadt Wien. Bei “Flüchtlingsspielen” sollte das Leben eines Geflüchteten simuliert werden.

Große Aufregung in Österreich: An einer Schule in der Bundeshauptstadt Wien dürfte es zu einem skurrilen “Workshop” gekommen sein. 12- bis 14-Jährige wurden angeblich im Zuge dessen wie Flüchtlinge behandelt.

Besonders prekär: Die Schüler wussten bei ihrer Ankunft in der Schule wohl nicht, was sie erwarten würde und die Teilnahme war damit scheinbar nicht freiwillig.

Keine Zustimmung der Eltern

Direkt nach der Ankunft der Schüler in der Schule wurden sie, so berichten Betroffene, mit Armbändern gekennzeichnet und für einige Zeit in einem isolierten Raum festgehalten. Das sollte die Ankunft von Flüchtlingen in Österreich simulieren.

Danach mussten die Schüler, sofern sie kooperierten, mehrere weitere Stationen durchlaufen, die das Asylverfahren darstellten. Mit den Eltern oder der Schuldirektion war der Workshop, der unter anderem von Organisationen wie der Asylkoordination Österreich angeboten wird, nicht abgesprochen.

Mittlerweile gibt es auch aus der Politik erste Reaktionen. Der österreichische Bildungsminister sicherte zu, den Fall genau zu prüfen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.


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