Frankreich: Krankenschwestern, Lehrer und Anwälte treten in Rentenstreik ein

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Dutzende von Schulen und Schienenverkehrsdienste wurden schwer getroffen, als die Demonstration in einen 36. Tag geht – weitere Gruppen treten bei.

Gewerkschaften führten Straßendemonstrationen in Städten in ganz Frankreich durch, als Lehrer, Krankenschwestern und Anwälte sich Streiks wegen Rentenänderungen anschlossen.

Es ist gleichzeitig der 36. Tag des Streiks bei den öffentlichen Verkehrsmitteln – der längste in der Geschichte. Zur Hauptverkehrszeit am Morgen gab es mehr als 200km Stau im Großraum Paris, da die öffentlichen Verkehrsmittel stark gestört waren und Millionen von Pendlern Schwierigkeiten hatten, zur Arbeit zu gelangen.

Auch Schulen stark getroffen

Mehr als ein Drittel der Lehrer im ganzen Land hat die Arbeit eingestellt und Dutzende von Schulen in der Hauptstadt wurden geschlossen.

Der Schienenverkehr in ganz Frankreich war schwer betroffen, und es gab Warnungen vor möglichen Verspätungen und Störungen der Flüge. Auch die Energiearbeiter streikten, die Raffinerien standen still.

Tausende Polizisten standen vor einem Protestmarsch im Zentrum von Paris. Es ist mehr als eine Woche her, dass Emmanuel Macron einen „schnellen Kompromiss“ forderte, um die größten Streiks seiner Präsidentschaft zu beenden.