Frau nach Lüge bei Bewerbungsgespräch verurteilt

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Eine Frau, die in ihrem Lebenslauf gelogen hat um einen hochbezahlten Job bei einer australischen Regionalregierung zu bekommen, wurde zu mindestens einem Jahr Gefängnis verurteilt.

Veronica Hilda Theriault, 46, wurde am Dienstag wegen Täuschung, Unehrlichkeit und Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit ihrer Bewerbung für die Position des Chief Information Officer im Jahr 2017 verurteilt.

Die Stelle war mit einem Jahresgehalt von 270.000 australischen Dollar (167.000 €) verbunden.

25 Monate Haftstrafe

Theriault arbeitete über einen Monat in der Abteilung für Premierminister und Kabinett in Südaustralien und verdiente etwa 33.000 australische Dollar (20.500 €), bevor sie entlassen wurde.

Sie bekannte sich in allen Anklagepunkten schuldig und erhielt eine 25-monatige Haftstrafe ohne Bewährung.

Das Gericht hörte, dass sie der Abteilung einen betrügerischen Lebenslauf mit falschen Angaben zu ihrer Ausbildung und früheren Beschäftigung vorgelegt hatte.

Großes Lügenkonstrukt

Nachdem ihr ein Vorstellungsgespräch gewährt worden war, gab sie sich bei einem Referenzcheck als vorherige Arbeitgeberin aus, bei dem sie „strahlendes Feedback“ zu ihrer eigenen Leistung gab.

Aber die Lügen haben dort nicht geendet. In früheren Einreichungen hat das Gericht erfahren, dass Theriault ein Foto von Supermodel Kate Upton als ihr LinkedIn-Profilfoto verwendet hat.

Und nachdem sie ihre Stelle im August angetreten hatte, stellte man fest, dass sie ihren Bruder eingestellt hatte, obwohl ihm die Qualifikationen für die Ausführung der Rolle fehlten.