Fukushima: Strahlungs-Hotspots nahe Olympischer Stätte gefunden

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Greenpeace fordert eine erneute Überwachung der Region, in der sich die Atomkatastrophe ereignet hat, nachdem Strahlungs-Hotspots gefunden wurden.

Greenpeace sagte, es habe Strahlungs-Hotspots in der Nähe des Startpunkts des bevorstehenden olympischen Fackellaufs in Fukushima entdeckt.

Das japanische Umweltministerium teilte mit, das Gebiet sei im Allgemeinen sicher. Man sei aber in Gesprächen mit den örtlichen Gemeinden, um die Region vor den 2020-Spielen zu untersuchen.

Die Regierung ist sehr daran interessiert, die Olympischen Spiele zu nutzen, um die Erholung von Fukushima nach dem Tsunami 2011 zu demonstrieren.

Greenpeace warnt vor Werten

Greenpeace forderte eine erneute Strahlungsüberwachung und weitere Reinigungsbemühungen. Einige Stellen mit Strahlungswerten von bis zu 1,7 Mikrosieverts pro Stunde seien entdeckt worden.

Dies steht im Vergleich zum nationalen Sicherheitsstandard von 0,23 Mikrosieverts pro Stunde und einem normalen Messwert in Tokio von etwa 0,04 Mikrosieverts pro Stunde.

Die Hotspots zeigten gar einen Messwert von 71 Mikrosieverts pro Stunde auf Oberflächenebene, sagte Greenpeace.

Greenpeace teilte mit, dass es seine Ergebnisse an die japanische Regierung sowie an lokale und internationale olympische Organisatoren weiterleitete.