“Gabenzäune”: So helfen Berliner den Obdachlosen in Corona-Krise

“Gabenzäune”: So helfen Berliner den Obdachlosen in Corona-Krise
Bild von Quinn Kampschroer auf Pixabay

In Deutschland ist in der Zeit des Coronavirus nichts so, wie es einmal war. Dennoch ist der Zusammenhalt in der Bevölkerung groß – das zeigt auch ein Beispiel aus Berlin.

Jeden Tag erkranken hunderte Menschen in Deutschland am neuartigen Coronavirus – Tausende sind bereits krank. In schwierigen Zeiten ist es auch an der Politik, den Menschen im Land zu helfen. Die deutsche Bundesregierung verabschiedete dahingehend bereits Hilfspakete, auf die die Bevölkerung bald zugreifen kann.

“Gabenzäune” in Berlin

Besonders verheerend ist die Situation für jene Menschen, die in der momentanen Lage nicht einmal ein Zuhause haben. Gerade in Großstädten sind Obdachlose verzweifelt auf der Suche nach kostenlosen oder sehr günstigen Lebensmitteln und Gütern, um ihre tagtäglichen Bedürfnisse zu stillen.

In Berlin hat sich für diese Menschen nun eine eigene “Bewegung” gefunden. An sogenannten “Gabenzäunen” hängen Menschen in kleinen Tüten und Taschen Lebensmittel und allerlei notwendige Produkte auf. Obdachlose können sich die Säckchen nach Bedarf von den “Gabenzäunen” holen.

Gerade in Zeiten, in denen das niederschweflige Versorgungsangebot für Obdachlose zwecks verordnetem “Homeoffice” und anderen Maßnahmen wegfällt, ist die Solidarität der Bevölkerung gefragt. Obdachlose zeigten sich auf Nachfrage begeistert. “Ich bin gerührt davon, was die Menschen hier für uns abgeben”, sagte ein Mann.


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