Gift im Mund: EU verbietet Amalgam ab Jänner

(c) GPT
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Die Europäische Union hat beschlossen, die Verwendung von Amalgamfüllungen, einem seit Jahrzehnten umstrittenen Zahnfüllmaterial, weitgehend zu verbieten.

Dieser Schritt soll Millionen Europäer vor den gesundheitlichen Risiken von Quecksilber schützen, das in Amalgamfüllungen enthalten ist. Die Diskussion um die potenziell schädlichen Effekte der Füllungen tobt schon seit Jahren, doch erst jetzt zieht die EU klare Konsequenzen.

Gefahr durch Quecksilber: Gesundheit geht über Billig-Füllungen

Amalgamfüllungen bestehen zu 50 Prozent aus Quecksilber, einem Schwermetall, das im Körper Schäden anrichten kann. Studien deuten darauf hin, dass Quecksilber im Körper freigesetzt wird, wenn sich das Material durch den Kauprozess oder Zahnarztbesuche abnutzt. Das Nervensystem, die Nieren und das Gehirn könnten davon betroffen sein – besonders bei sensiblen Gruppen wie Schwangeren und Kindern. Diese Risiken sind der Grund, warum die EU nun entschieden hat, das Material schrittweise abzuschaffen.

Kritiker bemängeln, dass diese Entscheidung zu spät kommt und dass es schon lange Alternativen zu Amalgam gibt, die zwar teurer, aber ungefährlich sind. Der Schritt der EU könnte auch weltweit Signalwirkung entfalten. In anderen Teilen der Welt bleibt Amalgam weiterhin erlaubt – doch die EU setzt hier nun klare Zeichen für den Gesundheitsschutz und gegen giftige Billiglösungen im Mund der Patienten.