Griechenland soll Flüchtlinge an Grenze erschossen haben

Griechenland soll Flüchtlinge an Grenze erschossen haben
Photo by Markus Spiske on Unsplash

Aufregung um eine Anschuldigung der Türkei: Angeblich sollen griechische Grenzpolizisten einen Flüchtling erschossen haben – Athen dementiert das.

Zehntausende Flüchtlinge und Migranten kamen in den letzten Tagen an die griechische Grenze zur Türkei und versuchten in die Europäische Union zu gelangen. Griechenland wurde für seine Rolle als “Schutzschild” Europas unlängst von hochrangigen Politikern anderer EU-Staaten gelobt – möglicherweise zu unrecht.

Türkische Quellen werfen den griechischen Sicherheitskräften an der Grenze jetzt nämlich vor, auf Flüchtlinge geschossen zu haben.

Getötet oder nicht?

Konkret soll die griechische Polizei nahe des Grenzüberganges bei Pazarkule mit scharfer Munition geschossen haben, woraufhin ein Flüchtling getroffen wurde und verstorben ist.

Als wahr dürften sich jedenfalls die Vorwürfe bestätigt haben, die besagen, dass mindestens fünf Flüchtlinge von griechischen Grenzschutzbeamten verletzt wurden. Die griechische Regierung dementiert jedoch, dass Menschen getötet wurden.

“Die Türkei verbreitet seit Tagen Fake News”, rechtfertigt sich ein Sprecher der griechischen Regierung. Habe man zuerst von Verletzten gesprochen, spricht man mittlerweile von Toten und dennoch bleibt alles eine Lüge, so der Sprecher weiter.


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