Großbritannien: Kinder von IS-Kämpfern sollen zurückgeholt werden

Großbritannien: Kinder von IS-Kämpfern sollen zurückgeholt werden
Bild von skeeze auf Pixabay

Syrische Beamte sagen, dass sie nicht zulassen werden, dass die besagten Kinder nach Europa zurückkehren, wenn sich ihre Mutter ihnen nicht anschließt.

Die syrisch-kurdischen Behörden, die für die staatlichen Flüchtlingslager verantwortlich sind, lehnen wahrscheinlich jeden Antrag des Vereinigten Königreichs auf Rückholaktionen Kindern, deren Eltern für den IS kämpften, ab.

Bedingung für eine Erlaubnis, Kinder nach Großbritannien zu holen wäre, dass auch die Mütter der Kinder mitgehen dürfen. Das Problem: Häufig waren beide Elternteile Teil des Islamischen Staats.

Trennung der Familie

Britische Regierungsquellen gaben an, dass sie in Erwägung ziehen würden, die vier Kinder einer Familie zurückzuholen, die sich vor einigen Jahren dem Islamischen Staat angeschlossen hatten.

Den Kindern soll es erlaubt sein in Großbritannien zu leben, solange ihre Eltern in Syrien bleiben. Das will aber die syrische Regierung nicht: Die Kinder dürften nur dann nach England zurückkehren, wenn auch die Mutter mitkommen darf. Ansonsten würde eine Trennung der Familie herbeigeführt.

Im November wurde eine kleine Anzahl von Waisenkindern nach Großbritannien zurückgeführt, eine seinerzeit vom Außenminister gerechtfertigte Entscheidung. “Unschuldige, verwaiste Kinder hätten niemals den Schrecken des Krieges ausgesetzt sein dürfen”, sagte er.


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