“Hirntot”-Sager: Nato könnte Expertengremium schaffen

“Hirntot”-Sager: Nato könnte Expertengremium schaffen
Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

Kritiker sagen, die Gründung einer Gruppe zur Prüfung der Zukunft der Nato werde es Politikern ermöglichen, Geld zu geben.

Es wird erwartet, dass die Nato anlässlich ihres 70. Geburtstagsgipfels einen Vorschlag erwägt, eine “Expertengruppe” zu bilden.

Damit soll auf die Behauptung von Emmanuel Macron, die Nato sei hirntot und ihre kollektive Sicherheitsgarantie sei bedroht, reagiert werden.

Der deutsche Außenminister, Heiko Maas, schlug die Idee – die nächste Woche bei einem Nato-Treffen in London erörtert werden sollte – vor. Er beklagte einen Mangel an Koordination zwischen den NATO-Verbündeten in der Syrienfrage.

NATO zeigt sich nicht abgeneigt

Die französische Verteidigungsministerin Florence Parly sagte, es sei nicht nur an der Zeit zu diskutieren, ob die Nato hirntot sei, sondern auch über ihre Zukunft allgemein nachzudenken.

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg begrüßte die Initiative. Das Expertenteam würde aber erst im November nächsten Jahres einen Bericht veröffentlichen können.

Bis dahin ist bekanntlich die US-Präsidentschaft entschieden und die Politik des transatlantischen Bündnisses sicherer.


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