Hongkong: Proteste an Heiligabend führen zu Zusammenstößen

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Die Polizei in Hongkong kämpfte seit Wochen mit Tränengas gegen demokratiefreundliche Demonstranten – auch an Heiligabend eskalierte die Situation.

Demonstranten – einige trugen Weihnachtsmützen oder Rentierhörner, um Heiligabend zu feiern – veranstalteten Flashmob-Kundgebungen in mehreren Einkaufszentren, während andere auf die Straßen eines beliebten Touristenviertels gingen.

Einige warfen Benzinbomben, während die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke verwendete.

In Hongkong gab es sechs Monate lang Proteste gegen die Regierung.

Größter Erfolg im November

Die Proteste begannen im Juni wegen eines umstrittenen Auslieferungsgesetzes und haben sich nun zu einer breiteren Bewegung entwickelt, die eine Untersuchung der Brutalität der Polizei und demokratische Reformen fordert.

Die Demokratiebewegung des Territoriums erzielte im November nach Monaten der Unruhen beispiellose Gewinne bei den Kommunalwahlen.

Einige Demonstranten hatten in der Weihnachtszeit zu einer Reihe von Protesten aufgerufen, und an Heiligabend kamen Tausende auf den Straßen.