“Islam ist scheiße”: Schülerin erhält nach Kritik Morddrohungen

“Islam ist scheiße”: Schülerin erhält nach Kritik Morddrohungen
Bild von Richard Mcall auf Pixabay

Die 16-jährige Schülerin Mila O. wollte eigentlich auf eine Debatte im Netz reagieren und kritisierte den Islam – dann erhielt sie Morddrohungen.

Der Hintergrund: Die 16-jährige Mila O., eine französische Schülerin, wollte mit einem Video auf der Plattform Instagram auf einen Kommentar eines ihrer Abonnenten reagieren, der sie als “Lesbe” bezeichnet hatte. Dabei richtete sie kritische Worte an die Glaubensgemeinschaft des Islam.

Mit dem Satz “ich hasse Religionen, im Koran steckt nur Hass – der Islam ist scheiße”, sorgte die Schülerin für heftige Reaktionen. Sie wandte sich im Video auch direkt “an Gott” und kritisierte den Umgang mit Frauen im Islam.

Morddrohungen für Schülerin

Nur einen Tag nach dem Erscheinen wurde das kontroverse Video übrigens wieder gelöscht – da war es jedoch bereits zu spät. Über eine Million Menschen wurden mit dem Clip erreicht, die Reaktionen waren teils erschreckend.

Mila O. erhält nicht nur Morddrohungen, auch ihre private Adresse wurde im Netz veröffentlicht. Das Unterrichtsministerium wurde eingeschaltet, um eine Schule zu finden, die ausreichend Sicherheit gewährleistet.

Die Reaktion eines hohen französischen Islam-Vertreters: Mila O. habe sich den Ärger selbst eingehandelt und sei daher selbst Schuld. Der Fall beschäftigt also längst die nationale Politik Frankreichs und wurde zu einer regelrechten Rechts vs. Links-Debatte.


Share This